Der Kampf gegen Berni Ecclestone

Imperiale Konzentration bis alle relevanten Industrien in einer Hand, ein Muster zeichnet sich ab.

 

„Ecclestones undurchsichtiges Geschäftsmodell“ … & …  „entstand ein kompliziertes Firmengeflecht“,  so heulte es vor Tagen aus dem Orwell’schen Telescreen.

Doch ist das Firmengeflecht unserer real existierenden Weltwirtschaft etwa transparent und überschaubar? Keineswegs!

Die Arbeit einer Forschungsgruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich war erforderlich um die Struktur des Kontrollnetzwerks von transnationalen Konzernen zu durchleuchten mit dem Ergebnis, daß die  Weltwirtschaft praktisch von einer Gruppe von 147 Firmen (147 Finanzkonzernen) kontrolliert wird, bei denen es sich fast ausschliesslich um amerikanische und britische Banken und sonstige Firmen der Finanzbranche handelt. Soweit diese im Jahr 2011 veröffentlichte Analyse.

Lehman Brothers befindet sich noch in dieser Liste da die zugrundeliegenden Daten dem Jahr 2007 entstammen.

Bereits in der – Berliner Morgenpost – vom 25.11.04 lassen unsere Finanzmagnaten Herrn Ecclestone ein „undurchsichtige Geflecht von Tochterfirmen und Beteiligungen“  vorwerfen. Aber unsere selbst in Tochterfirmen und Beteiligungen verflochtenen Weltherscher unsere undurchsichtigen Finanzmagnaten lüften den Schleier es geht um Macht

„Das Banken-Trio JP Morgan, Lehman Brother und Bayerische Landesbank fühlt sich um das Recht betrogen, die Vorstände im Firmenreich der Formel 1  zu benennen. „

Herr Berni Ecclestone ist offenbar nicht der richtige Sohn des richtigen Bundes und nicht im richtigen Lions Club / Rotary Club der Macht?

Wie also den lästigen Parvenü loswerden? … Hitler & Nazi geht immer! Darum  im Express

  • Politiker fordern Rücktritt von EKELstone … (06.07.2009)
  • „Ekelstone” kommt nicht zum Nürburgring  … (07.07.2009)

Am 25. November 2010 noch ein Warnschuss gegen Berni Ecclestone „aber tags darauf saß Ecclestone bereits wieder in seinem Büro bei der Arbeit“ !

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„Es wurde ein Milliardengeschäft, eines, in dem der Brite immer mehr an Einfluss gewann. Seine Macht sicherte er dabei auch durch den Aufbau eines schwer durchschaubaren Geflechts von Firmen, die die Formel 1 steuern.“ (1 Deutsche Welle )

„Die gesamtheitliche Vertretung gegenüber TV-Sendern und Rennveranstaltern hat ihn, aber auch viele Teamchefs, reich gemacht. Transparenz gehörte nie zur Geschäftsidee, und das Gros des Marketingertrags floss in das undurchsichtige Gebilde von Ecclestone-Firmen, Beteiligungen, Stiftungen und Trusts.“ (2 Neue Zürcher Zeitung)

„System ist ein Geflecht aus Abhängigkeiten, vorauseilendem Gehorsam und purem Machtpoker“ (2 Neue Zürcher Zeitung)

Ist dieser Vorwurf nicht genau das was unsere Herren der Finanzoligarchie selber tun?

Bernie Ecclestone: Der Raffzahn vom Ring??

„… hat der Münchner Medienkonzern Constantin schwere Vorwürfe gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und seine Familien-Holding Bambino erhoben. Auf dessen Betreiben hin sei die Formel 1 beim Verkauf des BayernLB-Anteils an den Finanzinvestor CVC um eine Milliarde Dollar unterbewertet worden, sagte Constantin-Anwalt Philip Marshall“ (3 Spiegel)

Wäre es bei mehr Geld für Constantin etwa preiswerter?

 

Aber ggf. ist es einfach noch „besser“  und Bernie Ecclestone wird wie Bernie Maddoff eiskalt abseviert:

Bernie Ecclestone und der Rothschildsche Formel-1-Zirkus + Nachtrag (lupo cattivo – 26/02/2011)

 

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