Wasser weg, Grenzen dicht – die Krise in der Ostukraine spitzt sich zu

Terra - Germania

Das Krisengebiet Donezk. - Foto: dpaDas Krisengebiet Donezk. – Foto: dpa

In der von Regierungstruppen und Separatisten umkämpften Ostukraine sind Hunderttausende Menschen ohne Wasser. Fünf Städte seien in dem von militanten prorussischen Kräften beherrschten Gebiet Donezk wegen der Beschädigung einer Leitung von der Versorgung abgeschnitten, teilte der ukrainische Zivilschutz am Donnerstag in Kiew mit.

Auch in dem benachbarten Krisengebiet Lugansk verschärfte sich die Lage. Der Grenzschutz schloss nach dem teilweisen Verlust der Kontrolle mehrere Übergänge zu Russland.

Das Außenministerium in Moskau beklagte eine Zunahme der «humanitären Probleme». Die ukrainische Führung diskutiert inzwischen immer intensiver die offizielle Verhängung des Kriegsrechts in der Ostukraine. Darüber solle der neu gewählte Präsident Petro Poroschenko nach seiner für Samstag geplanten Amtseinführung entscheiden, hieß es in Kiew.

Betroffen von Wassermangel seien unter anderem die Großstädte Slawjansk und Kramatorsk mit jeweils mehr als 100 000 Einwohnern, hieß es. Die Leitung mit einem Durchmesser von 1,40 Meter versorgt in der Region Slawjansk rund…

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