Ein Bauernopfer (hintergrund.de)

Die Affäre um den BND-Mitarbeiter, der Dokumente an US-Geheimdienste weiterleitet, empört das politische Berlin. Der wirkliche Skandal liegt aber in der alltäglichen Zusammenarbeit von US-Diensten und BND –

Von SEBASTIAN RANGE, 8. Juli 2014 – auf hintergrund.de

….

„Ende Mai war die beim Bundesamt für Verfassungsschutz angesiedelte Spionageabwehr der BND-Aushilfskraft auf die Schliche gekommen. Zum Verhängnis wurde dem Mann jedoch nicht seine Spionagetätigkeit für die USA – laut politischen Vorgaben betreiben die deutschen Geheimdienste keine Spionageabwehr gegenüber „befreundeten“ Staaten –, sondern eine Ende Mai an das russische Generalkonsulat in München gesandte Email, in der der BND-Mann seine Dienste anbot. Im Anhang schickte er als Beleg für seine Tätigkeit drei als geheim eingestufte BND-Dokumente, von denen zwei den NSA-Untersuchungsausschuss betrafen. Diese Mail fing der Verfassungsschutz ab, was schließlich zur Enttarnung des „Maulwurfs“ führte.“

Skandal als Ablenkungsmanöver?

Der querbeet durch alle Parteien zu vernehmende Aufschrei der Empörung überrascht vor dem Hintergrund der von Edward Snowden an die Öffentlichkeit gebrachten Tatsache, dass Politik und Wirtschaft in Deutschland von den USA intensiv ausspioniert werden. Die Bundesregierung hat die Erkenntnis, dass auch ihre Mitglieder von den Vereinigten Staaten überwacht werden, bislang mit kaum mehr als einem Achselzucken goutiert. Als Gregor Gysi vor Wochen während einer Bundestagsdebatte dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert zu Bedenken gab, dass auch dieser „nach wie vor abgehört werde“, konterte der Bundestagpräsident mit dem vielsagenden Ausspruch: „Im Unterschied zu Ihnen trage ich das mit Fassung, Herr Kollege Gysi.““

vollständig auf: http://www.hintergrund.de/201407083158/politik/inland/ein-bauernopfer.html

Dazu MAI (- www. medienanalyse-international.de – Medienanalyse und Friedensforschung)

Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich.

Da ich gelegentlich mit einem spirituell begabten Medium verkehre, ist es mir gelungen, an den Originaltext der Email zu gelangen, mit dem sich der BND-Mitarbeiter an das russische Generalkonsulat wandte. Er lautet:

„Sehr geehrter Herr generalkonsul,

ich möchte mein vaterland Verraten, dieser Dob-Rind hat mit seiner scheiß Autobahn-Maut bei mir echt eine rote Linie Überschritten, und jetzt ist Schluss mit Toleranz! Deshalb habe ich mich als Mitarbeiter (via Arbeitsamt, die haben mich als 1-Euro-Jobba vermittelt) beim Geheimdienst eingeschlichen und habe in der BND-Zentrale sauviele Dokumente zum Thema NS/A/U-Untersuchungsausschuss auf einen USB-Stick gezogen, ohne dass diese Luschen es gemerkt haben. Den Stick habe ich aus Pullach herausgeschmuggelt, indem ich ihn in der BND-Kantine verschluckt habe. Was nicht so einfach war, wie es sich anhört, das kann ich Ihnen sagen! Die Idioten haben nämlich auf balaststoffreiche kost umgestellt, weil irgendein Kanzler Angeblich vegetarier war. In ein paar Tagen kann ich Ihnen gerne das ergebnis Zeigen.

Falls Sie interesse an den Geheimnissen haben, bitte ich Sie, die Fahne der russischen Föderation vor dem Konsulatsamt zu hissen, dann weis ich bescheid. Bitte hinterlegen Sie am darauffolgenden morgen 25.000 Euro in griechischen Staatsanleihen eingewickelt in eine Bildzeitung vom 9. November 1989 bei Aladin’s Kebap am Platz der Opfer der Sozialdemokratie in München. Aladin weiß Bescheid, er ist ein freunt von mir, hat aber mit der Sache nix zu tun. Und: Keine Polizei!

Bitte vernichten Sie diese mail recht bald, denn ich seit weiß, dass die Amis nicht nur facebook erfunden haben, sondern auch unsere Emails mitlesen und mails deswegen nicht mehr sicher sind, bin ich Vorsichtig! Sonst erwischen mich die schweine noch und schicken mich nach Guano Bay – ohne Prozess! Kein Witz, die machen das wirklich, sagt Aladdin. Und der kennt sich aus, weil sein schwager war da schon mal. der war aber terrorist, un des wegen ist er nach 3 Wochen wieder rausgekommen.

Als Beweis schicke ich ihnen einige PDFs im Anhang. Damit die kein unbefugter lesen kann, habe ich sie kennwortschutz Versehen (Das Kennwort ist „alADin§1934″). Also, Generalkonsul, sie wissen jetzt bescheid.

Ich warte auf Ihr signal (die Fahne vorm Konsulat).

Ihr ‚Bernd Sandmann‘

(ist naturlich nicht mein richtiger NAme)“

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