taz: Bombardiert Zivilisten!

Original Hinter der Fichte Samstag, 22. August 2015

taz: Bombardiert Zivilisten!

Die taz fordert eine Flugverbotszone über Syrien. Im Klartext den offenen Krieg der NATO gegen Syrien.

Die taz – das Hausblatt der Grünen – vertritt und unterstützt am 21. August 2015 genau das was die Falken in Washington wollen. Eine Ines Kappert stellt abenteuerlichste Behauptungen auf:

Jeder Satz wissentlich eine vorsätzliche Lüge. Selbst die taz hatte damals 2013 über die „False Flag“-Operation geschrieben. Zwei Jahre später schreibt das gleiche Blatt wider alle Tatsachen dreist: „Zwei Jahre ist es her, dass das Assad-Regime einen Vorort von Damaskus mit Giftgas beschoss.“ Spielt doch keine Rolle, dass alle seriösen Untersuchungen eben das nicht bestätigten und neben der Logik auch die Fakten auf eine Provokation der Assad-Gegner hinweisen.

Müßig, den ganzen Kappert-Unfug zu sezieren (z. B. war es Lawrow der blitzschnell reagierte und den USA den Angriffs-Anlass nahm); außerhalb des Mainstreams und der NATO-Anhänger ist die taz schon lange keine Erwähnung als Informationsquelle mehr Wert. 

Kriegshetze

Doch wenn eine deutsche Zeitung offen einen eklatanten Kriegsaufruf zum Bombardieren von Zivilisten veröffentlicht, schweigt des Sängers Höflichkeit nicht länger. Ja, Bombardierung von Zivilisten. Wir reden von Forderungen wie man sie nur vom Springer-Stiefel Herzinger (Welt, WamS) kennt.

Die taz fordert also eine Flugverbotszone über Syrien. Haben die olivgrünen Jugoslawien-Kriegsverbrecher, Oligarchen-Freunde, Faschismus-Leugner und McCain-Jünger

das Libyen-Drama vergessen oder wollen sie es nun auch für Syrien vorsätzlich und absichtlich? Die dritte Möglichkeit – pure Dummheit – schließe ich aus.

O-Ton: Zivile Opfer politisch notwendig

Nie werden wir vergessen wie die Obergrüne Roth mit einem der syrischen Scharfmacher, der Waffen für den offenen Krieg in Syrien forderte, durch die Konzern- und Staatsmedien tingelte. Jene Claudia Roth, die eine Flugverbotszone über Libyen forderte, die zehntausende Menschen das Leben kostete. Die Fotos toter libyscher Kinder – vergessen? Roth wusste von einem Luftkrieg der beschönigend „Flugverbotszone“ genannt wird, im Voraus „dass sie zu hohen Verlusten unter der Zivilbevölkerung führen könnte und sie militärisch nur eine geringe Wirkung entfalten wird.“ und verlangte sie trotzdem: „.. halten sie politisch für notwendig.

Die Grünen, anstatt wie vernünftige Menschen es tun würden, zu Besonnenheit, Gewaltfreiheit, Verhandlungen aufzurufen, haben den Maidan angeheizt und bis dato den ukrainischen Massaker-Faschismus geleugnet und entschuldigt. Die „pitterpösen aggressiven“ Russen hingegen organisieren unaufgeregt hinter den Kulissen diplomatische Lösungen. Doch bevor die greifen, muss noch schnell ein Krieg zum Sturz Assads her. Die camouflage-grüne Presse trommelt dazu. Wie nennen Sie sowas?

Kein Persilschein
Heute fordert das B90/Grüne-Zentralorgan ein Libyen 3.0. Doch Tausende Mitläufer kaufen dieses Blatt. Millionen wählen die kalten und heißen Krieger. Hoffen diese Feiglinge auf einen neuen Persilschein und nehmen dafür wieder Millionen Tote in Kauf?

Haben die nicht begriffen woher all die Flüchtlinge kommen – deren Aufnahme uns die Menschlichkeit gebietet – und dass eine „Flugverbotszone“ für Hunderttausende deren Unglück einleitete?

Wer Flugverbotszonen fordert – das beweist die traurige Praxis – verursacht mehr Leid und mehr Flüchtlinge.

Wer Flugverbotszonen fordert – spielt das Spiel des Imperiums, das seit 1945 40 Millionen Tote verbrochen hat.

Die Paranoia grassiert in Deutschland.

Kappert vergisst journalistische Moral, Ethik, Handwerk

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