„No Way“: Afrikanische Migranten machen keinen Platz für Leidensgenossen

„No Way“: Afrikanische Migranten machen keinen Platz für Leidensgenossen
Epoch Times, Dienstag, 22. September 2015 10:18
Die 24 Afrikaner in der Gerhart-Hauptmann-Schule in Friedrichshain-Kreuzberg weigern sich Platz für weitere Flüchtlinge zu machen. Sie pochen auf Selbstverwaltung.

Asylbewerber besetzen die Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin.
Foto: Adam Berry/Getty Images

In Kreuzberg soll Platz für eine neue Notunterkunft für Migranten gemacht werden. Dies stößt jedoch auf großen Widerstand. Nicht etwa von der deutschen Bevölkerung, sonder von einer Gruppe Afrikaner.

Die Migranten, die seit drei Jahren die Gerhart-Hauptmann-Schule im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg besetzt halten, weigern sich, Platz für neuankommende Asylanten zu machen, berichtet die Webseite unzensuriert.at.

Die 24 Afrikaner fordern Selbstverwaltung und wollen ihre Unterkunft nicht mit neu ankommenden Asylanten teilen. In der Schule soll eine Notunterkunft für weitere 150 Migranten eingerichtet werden.

 

Afrikanische Asylanten wollen für Asylantenheim nicht Platz machen
 

Afrikanische Asylanten wollen für neue Asylanten nicht Platz machen. Foto: Nicor/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)

Afrikanische Asylanten wollen für neue Asylanten nicht Platz machen.
Foto: Nicor/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)

Die Solidarität von Asylanten mit anderen Asylanten scheint endenwollend: Im rot-grünen Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nämlich wollen Asylanten einem neu einzurichtenden Asylantenheim nicht weichen. Die 24 Afrikaner, die seit drei Jahren die Gerhart-Hauptmann-Schule besetzt halten, pochen auf Selbstverwaltung und haben keine Lust, ihre Räumlichkeiten für eine sogenannte Notunterkunft für neu ankommende Asylanten teilweise zu räumen, wie der Tagesspiegel berichtet hat.

Schon seit Jahren wehren sich die Hausbesetzer gegen eine Räumung der Schule und bekamen in ihrem Kampf um die „eigenen vier Wände“ vor einem Verwaltungsgericht gegen die Stadt Berlin sogar Recht. Mit den bis zu 150 Neuankömmlingen sind sie ganz und gar nicht einverstanden.

Asylanten: „No Way“ für neue Asylanten in ihrer Unterkunft

Die Stadtverwaltungsverantwortlichen hoffen noch immer auf einen Gesinnungswandel der „Alt“-Asylanten in Friedrichshain-Kreuzberg. Bis November wollen sie das Problem gelöst haben, die bereits dort befindlichen Asylanten sagen aber weiterhin „No Way“ zu ihresgleichen. Am Ende des Tages könnte es passieren, dass die Erweiterung des Asylantenheims mit einem Polizeieinsatz durchgesetzt werden muss.

Flüchtlinge in Berlin-Kreuzberg
Bezirk will Notunterkunft in Gerhart-Hauptmann-Schule

14.09.2015 22:27 Uhr Von Sigrid Kneist tagesspiegel.de

Friedrichshain-Kreuzberg will einen Teil der Gerhart-Hauptmann-Schule als Notunterkunft für Flüchtlinge nutzen. Das wird nicht ohne Probleme gehen. …

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