Russland richtet ‚No Fly‘ Zone für USNATO über Syrien ein, beginnt Kampf gegen ISIS. Pentagon knallt durch

Russland richtet ‚No Fly‘ Zone für USNATO über Syrien ein, beginnt Kampf gegen ISIS. Pentagon knallt durch

Einar Schlereth 2. Oktober 2015

‚Rache ist süß‘, kann man da nur sagen. Ihr wisst, die Chose mit Libyen, die eigentlich Medwedew vergeigt hat. Ob bewusst oder nicht, ist nicht bekannt. Ich sah die Nachricht schon heute Nacht, aber nicht bestätigt, so dass ich noch zuwartete. Nun ja, in diesem Fall nennen die Russen es nicht so, sie sagen ’nur‘ einer unteren Charge in der US-Botschaft in Baghdad: Stay out of the way. Sie sollten mit ihren Fliegern nicht im Weg sein. Und Syrien in einer Stunde verlassen. Ihr könnt mal yuschauen, wie wir das machen. Das heißt nichts anderes als ‚No Fly‘.

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Bob Work: „Wie denn, wo denn, was denn? WAS hat Russland gemacht?“

Wo doch die Amerikaner alles so schön eingefädelt hatten. Sie wollten doch die ‚No Fly‘ Zone über Nordsyrien einrichten mit Hilfe ihres Deals mit den Türken, von der Luftwaffenbasis Icinlik Angriffe „gegen die ISIS“ fliegen zu können. Dabei hat alle Welt sehen können, dass die USA genau das in einem Jahr NICHT gemacht haben. Sie haben die Infrastruktur Syriens angegriffen und zerstört und ihre ISIS-Freunde weiter mit Waffen versorgt. Deswegen konnte die „unbesiegbare“ Armee des ‚Kalifen‘ sich immer weiter ausbreiten. Und so ganz nebenbei hätte Erdogan ein Stück in der Nordwestecke Syriens an sich reißen können, worauf die Türken seit langem scharf sind.

Joe Quinn, von dem auch der schöne Titel ist, schreibt:
„Allen Berichten zufolge ist das Pentagon mit heruntergelassenen Hosen erwischt worden, was nicht überraschend ist, da so viele seiner Angestellten ihre Zeit damit verbringen, Kinderpornos auf ihren Komputern anzuschauen.“

Nun, die Russen haben unterdessen noch einiges mehr getan und zwar trafen sie ein Abkommen mit Syrien, Iran und Irak, in Baghdad ein Zentrum zur Erleichterung des Daten-Austausches einzurichten. Und sie luden auch andere Länder ein, an der Konter-Terrrorismus-Mission teilzunehmen. Das ist natürlich ein weiterer Schlag für Washington. Wo sie doch für schönes Geld ihre Marionetten dort installiert haben und dann machen die so etwas. Nicht einmal auf Verräter kann man sich mehr verlassen. Was ganz Neues.
Dann schreibt Joe Quinn folgendes:
„Es ist beinahe sicher, dass das russische Luftabwehr-Raketen-System S-300 in Syrien bereits installiert wurde.“
Das ist allerdings nicht so ganz sicher, wenn auch wahrscheinlich, allein schon für den Schutz ihrer Flugzeuge, weil ihnen die Vorliebe der Amerikaner für Präventiv-Schläge ja bekannt sein dürfte. So haben sie auch mit einem Überraschungsschlag die gesamte libysche Luftwaffe am Boden zerstört. Um davor sicher zu sein, müssten sie eigentlich wenigstens die S-300 haben oder den allerneuesten russischen Panzer Armata, in dem ein Radar-Warnsystem vor angreifenden Raketen integriert ist.
Am Ende seines Artikels ist Joe ein netter und vielleicht gar nicht so abwegiger Gedanke gekommen, den ich angedacht, aber nicht bis zu seinem Ende ausgemalt hatte:
„Es gibt allerdings einen Haken an der neuen Entwicklung. Europa hat es bereits schwer mit der großen Flüchtlingsflut aus Syrien. Da ist es wirklich unvernünftig von den Russen, ihnen noch 30000 ‚ISIS‘-Dschihadisten in den Mix aufzuhalsen, von denen die meisten, während ich dies schreibe, schon ganz ihre Terroristenbärte wie besessen abscheren, um in die Türkei abzuhauen und weiter mit ‚glücklicher Fahrt‘ nach Deutschland.
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