Unsere Grenzen mit Schusswaffen schützen?

Januar 2016: „Unsere Grenzen mit Schusswaffen schützen? Um Gottes Willen, auf keinen Fall!!“

Dezember 2016: „Unsere Weihnachtsmärkte mit Schusswaffen schützen? Ja, unbedingt!“

 "Unsere Grenzen mit Schusswaffen schützen? Um Gottes Willen, auf keinen Fall!!"

„Unsere Grenzen mit Schusswaffen schützen? Um Gottes Willen, auf keinen Fall!!“

Der Irrsinn des Jahres 2016 lässt sich mit diesen zwei Extremen zusammenfassen:

Januar 2016: „Unsere Grenzen mit Schusswaffen schützen? Um Gottes Willen, auf keinen Fall!!“

Dezember 2016: „Unsere Weihnachtsmärkte mit Schusswaffen schützen? Ja, unbedingt!“

Januar 2016:
UNSERE GRENZEN MIT SCHUSSWAFFEN SCHÜTZEN? AUF KEINEN FALL!
Im Januar befanden sich die Medien wie auch die Politiker der etablierten Parteien in einem kollektiven hysterischen Taumel moralischer Empörung. Der Grund: Frauke Petry sprach im Zusammenhang mit dem Schutz unserer Grenzen über den Einsatz von Waffen als Ultima Ratio.[1]

Empörte Politiker und moralisierende Journalisten erklärten uns, dass diese Form des Grenzschutzes unmenschlich sei. Nicht wenige schwadronierten von einer offenen Welt ohne Grenzen.

Dezember 2016:
UNSERE WEIHNACHTSMÄRKTE MIT SCHUSSWAFFEN SCHÜTZEN? JA, BITTE!
Nur wenige Monate später teilen die selben Politiker der Öffentlichkeit mit, dass unsere Weihnachtsmärkte nun mit Zäunen und Pollern gesichert sowie durch schwerbewaffnete Polizei verteidigt werde. Ähnliches wird uns auch schon mit Blick auf Silvester versprochen. Einen Aufschrei gibt es deshalb nicht, ganz im Gegenteil, die Bürger sind offenbar froh, dass der „Staat Stärke zeigt“.

DIE NEUE MORALISCHE HYBRIS UND IHRE FOLGEN
Diese beiden Extreme sind beide Ausdruck einer moralischen Hybris, die sich im Spätsommer 2015 ihre Bahn gebrochen hat:

In dem sich ERSTENS unsere derzeitige Bundesregierung schlicht weigerte unsere Grenzen zu schützen, während gleichzeitig ZWEITENS eine links-grüne Journaille erklärte, warum dies Ausdruck einer neuen moralischen Großartigkeit Deutschlands sei, und schließlich DRITTENS ein Teil der Bevölkerung vom medialen Trommelfeuer und dem pseudo-christlichen Moralisieren der beiden Großen Amtskirchen aufgepeitscht sich für die neuen moralischen Herrenmenschen hält.

Ihren HÖHEPUNKT erreichte diese moralische Hybris in Deutschland zu Beginn des Jahres, als Frauke Petry für die oben genannte Aussagen medial geteert und gefedert wurde… und als die Kirchenfürsten die AfD pauschal als eine unchristliche Partei branntmarkten, weil die AfD den Schutz deutscher Grenzen und der Interessen unserer Bürger forderte.

In FOLGE dieser moralischen Hybris beginnt sich nun unsere Gesellschaft zu verändern. Allerdings nicht so, wie die neuen moralischen Herrenmenschen in ihrem heiligen Eifer dies der Bevölkerung prophezeit hat, denn unsere Gesellschaft wird nicht „bunter“, die Welt nicht „grenzenloser“:

Die Folge (I)
WO DIE STAATSGRENZEN IHRER FUNKTION BERAUBT WERDEN, ENTSTEHEN NEUE GRENZEN MITTEN IN UNSERER GESELLSCHAFT:
Der von der Bundesregierung herbeigeführte Funktionsverlust der Außengrenze wird seit diesem Sommer durch immer mehr Grenzen und Separierungen im Inneren unserer Gesellschaft kompensiert: Neue Grenzzäune und Durchfahrsperren („Poller“) entstehen plötzlich rund um das Oktoberfest, um Weihnachtsmärkte, an Silvester – dazu Bürger, die sich zunehmend dazu gezwungen sehen, ihr Zuhause mit aufwändigen Maßnahmen „einzuzäunen“, um sie vor dem Zutritt durch Unbefugte besser zu schützen

Mit anderen Worten: Damit die Bürger ANDERER Staaten die Freiheit haben, unsere Staatsgrenzen ignorieren zu dürfen, haben die Bürger unseres Staates zunehmend überall dort die Entstehung neuer Grenzen innerhalb unserer eigenen Gesellschaft hinzunehmen, wo es zuvor keiner Grenzen bedurfte. Für die Freiheit staatsfremder Personen zahlen die deutschen Staatsbürger also mit einem zunehmenden Maß an UNFREIHEIT.

Die Folgen (II)
WO EIN STAAT AN SEINER AUSSENGRENZE DIE SICHERHEITSINTERESSEN SEINER BÜRGER NICHT MIT ALLEN MITTELN DURCHSETZT, MUSS ER DIES IM INNEREN TUN:
Die fehlende Bereitschaft der Bundesregierung, unsere Außengrenzen auch unter Einsatz robuster Mittel zu schützen, führt zunehmend zum Einsatz dieser robusten Mitteln im Inneren unserer Gesellschaft: Sicherheitspersonal in Schwimmbädern, Waffenstarrende Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten und an Silvester – dazu Bürger, die zunehmend den Eindruck gewinnen, sich selbst zu bewaffnen und verteidigen zu müssen.

Mit anderen Worten: Damit die Bürger ANDERER Staaten die Freiheit haben, sich ohne ernsthafte Konsequenzen unserer Staatsgewalt widersetzen zu dürfen, müssen wir es hinnehmen, dass sich die Verteidigung unserer Sicherheitsinteressen zunehmend ins Innere unserer Gesellschaft verlagert. Auch hier zahlen die deutschen Staatsbürger also mit einem zunehmenden Maß an UNFREIHEIT.

Um es etwas abgewandelt mit einem Sprichwort zu sagen: Der Weg in die gesellschaftliche Hölle ist gepflastert mit den guten politischen Absichten der neuen moralischen Herrenmenschen.

Stephan Eissler, AfD Tübingen

 

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