Archive for the ‘NSU’ Category

NSU-2.0-Staatsmärchen in der JW Teil 2

9. Dezember 2015

Aus: Ausgabe vom 10.12.2015, Seite 1 / Titel

Beates Katzenjammer

NSU-Prozess: Hauptangeklagte sieht sich als Opfer emotionaler Erpressung, ­entlastet alle lebenden Verdächtigen aus Neonaziszene und Geheimdienst

Von Claudia Wangerin, München
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»Ich trank täglich drei bis vier Flaschen Sekt.
Ich vernachlässigte unsere ­Katzen.«
(Beate Zschäpes Aussage im NSU-Prozess vom Mittwoch)

Beate Zschäpe will knapp elf Jahre lang gewusst haben, dass sie mit Mördern zusammenlebte – sie habe aber deren Taten zutiefst abgelehnt und sich aus Liebe und Freundschaft nicht gestellt. Eine Erklärung mit diesem Inhalt ließ die Hauptangeklagte im Prozess um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) am Mittwoch durch ihren Anwalt Mathias Grasel vor dem Oberlandesgericht München verlesen. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, mit denen sie 1998 in Jena untergetaucht war, hätten ihr mit Selbstmord gedroht, falls sie sich stelle und sie selbst dadurch auffliegen sollten. Für Mundlos habe sie enge freundschaftliche Gefühle habt, Böhnhardt habe sie geliebt.

Rund drei Monate nach dem Mord an dem Blumenhändler Enver Simsek in Nürnberg hätten sie ihr davon erzählt – um die Adventszeit im Jahr 2000. Nach ihrer Schilderung zeigte sie sich damals empört darüber, dass sie einen Menschen getötet hatten. »Ich bin daraufhin regelrecht ausgeflippt«, verlas Grasel in ihrem Namen. Die Stimmung nach diesem Gespräch könne sie nur als »eisig« beschreiben. Das sei auch an Weihnachten und an ihrem Geburtstag im Januar 2001 so geblieben. Nach Medienberichten über den Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse, bei dem die 19jährige Mashia M. schwer verletzt wurde, habe sie Mundlos und Böhnhardt gefragt, ob sie etwas damit zu tun hätten. Obwohl sie selbst vom Bau eines Sprengsatzes angeblich nichts mitbekommen hatte. Auch will sie zwischen den Mordanschlägen immer wieder gehofft haben, ihre Lebensgefährten würden keine weiteren begehen. Dabei sollen sie den auf Mashia damit begründet haben, sie hätten »Bock drauf« gehabt. Daraufhin will Zschäpe erstmals ihre Gefühle hinterfragt, aber »nicht die Kraft gehabt« haben, sich von ihnen zu trennen. Auch habe sie Angst vor einer langen Haftstrafe gehabt und sei von dem Geld abhängig gewesen, dass die beiden Männer bei Raubüberfällen erbeuteten. »Die beiden brauchten mich nicht, ich brauchte sie«, widersprach sie dem Anklagevorwurf, sie sei für die bürgerliche Fassade des Trios wichtig gewesen. Urlaubsfotos zeigen es in Harmonie. Eine innere Zerrissenheit merkten ihr auch die Campingbekanntschaften nicht an.

Nach dem Bombenanschlag auf die Kölner Keupstraße im Sommer 2004 habe sie damit gerechnet, dass Mundlos und Böhnhardt als Täter identifiziert würden, so Zschäpe. Von den letzten vier der neun Morde an Kleingewerbetreibenden türkischer, kurdischer und griechischer Herkunft sollen die »beiden Uwes« ihr im Nachhinein berichtet haben: Sie hätten »vier weitere Ausländer umgelegt«. Sie sei sehr »enttäuscht« gewesen, weil sie wieder getötet hätten. Heute fühle sie sich »moralisch schuldig«, weil sie es nicht habe verhindern können. Den Inhalt des Bekennervideos, das sie nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt im November 2011 verschickte, will sie nicht gekannt haben.

Auffällig ist auch, dass Zschäpe nur die beiden toten Neonazis belastet. Von der Lieferung der Schusswaffen durch Mitangeklagte oder andere Personen in einem Umfeld voller Geheimdienst-V-Leute bekam Zschäpe angeblich nichts mit. Sie bestätigt die Anklageschrift aber in fragwürdigen Punkten. Täter waren laut angeblicher Selbstbezichtigung gegenüber Zschäpe auch beim Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn 2007 nur Mundlos und Böhnhardt – sie hätten die Waffen der Opfer gewollt, da ihre eigenen teils Ladehemmungen gehabt hätten. »Völlig unplausibel« fand das der Anwalt von Kiesewetters verletztem Kollegen Martin A., Walter Martinek. »Nach dieser Aussage weiß ich genau, dass es nicht stimmt«, sagte er gegenüber junge Welt. Auch der Vater des ermordeten Halit Yozgat, Ismail Yozgat und weitere Opferangehörige bezeichneten Zschäpes Aussage insgesamt als »überhaupt nicht glaubwürdig«.

 

PS: Natürlich Frau Claudia Wangerin ist das gesamte NSU-2.0-Staatsmärchen »überhaupt nicht glaubwürdig« … aber was GLAUBEN Sie? Nur weil Ihnen Mundlos und Böhnhardt per TTB (tote Terroristen-Beweis) ins Konzept passen ist es unerheblich wenn „An sämtlichen 29 NSU Tatorten wurden keine DNA oder Fingerabdrücke des Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt festgestellt“ … wurden ???

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NSU-2.0-Staatsmärchen in der JW

9. Dezember 2015

Aus: Ausgabe vom 10.12.2015, Seite 8 / Ansichten

Zschäpe stützt den Staat

Konstrukt der Anklage übernommen

Von Sebastian Carlens
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Heute knallen die Sektkorken im Kölner Bundesamt:
Beate Zschäpe hat die BRD freigesprochen

Nach über 240 Tagen Schweigen packt die Angeklagte aus: Beate Zschäpe, die angeblich einzige Überlebende des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU), ließ am Mittwoch vor dem Münchner Oberlandesgericht ihre Aussage verlesen. Seit den frühen Morgenstunden warteten Zuschauer auf das Ereignis. Bild, Zeit und Spiegel online berichteten aus dem NSU-Container an der Nymphenburger Straße mit Livetickern. Die große Zschäpe-Show, das Finale am Mittwoch.

Wer tatsächlich erwartet hatte, dass die Angeklagte über die Motivation hinter den brutalen Morden, die Abgründe eines menschenverachtenden Weltbildes und die Schützenhilfe der deutschen Geheimdienste aussagen würde, darf enttäuscht sein. Schuld war die Liebe: Verknallt erst in den einen, dann in den anderen Uwe, schlitterte das naive Mädchen Beate in die falschen Kreise, in eine tragische Romanze. Zwar waren Mundlos und Böhnhardt, ihre beiden Lover, auch kaltblütige Killer, aber das will sie erst später erfahren und nicht wirklich gut gefunden haben. Das Leben im nationalsozialistischen Untergrund, eine einzige Enttäuschung: »Ich trank täglich drei bis vier Flaschen Sekt. Ich vernachlässigte unsere Katzen.«

Nach dieser »Aussage« ist klar, warum Zschäpes neue Verteidiger ausschließlich schriftliche Fragen an ihre Mandantin akzeptieren wollen. Die Antworten darauf müssen schließlich noch mit ihrer Legende abgestimmt werden. Der Polizistenmord in Heilbronn, begangen wegen der Dienstpistolen der Beamten? Unwahrscheinlich bei Waffennarren, die die Bude voll mit Revolvern und Pumpguns hatten. Vom Tod ihrer Liebhaber will sie im Radio erfahren und dann ihr Versprechen, die gemeinsame Wohnung anzuzünden, erfüllt haben. Auch das stinkt zum Himmel, denn die Auswertung ihrer Computer hat ergeben, dass sie fröhlich nach »vegetarischer Ernährung« googelte, als ihre Kompagnons in Eisenach längst gestorben waren. Später erhielt sie mehrfach Anrufe von einer Telefonnummer, die auf das Innenministerium zugelassen war. Die will Zschäpe natürlich nie entgegengenommen haben.

Im Bundesamt für Verfassungsschutz wurden am Mittwoch sicher drei bis vier Flaschen Sekt entkorkt, anschließend die Katzen gefüttert. Das Erwartbare ist geschehen, die Angeklagte hat das gesamte Konstrukt einer Anklage, die den multiplen Staatsterrorismus des NSU zum Amoklauf dreier Irrer verklärte, gestützt. Die in die Dutzende gehenden V-Leute, die um die Neonazis herumscharwenzelten, das Geld vom Staat, die »echten falschen« Pässe – alles das ist nie passiert.

Aber die zehn Menschen, die diese eiskalten Vollstrecker mit den allzu mächtigen Freunden ermordet haben, die sind echt, und sie starben wirklich. Ihre Namen sind Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

PS:
„Die Kommentatoren der Qualitätsmedien bemerken immerhin, dass Zschäpes falsche Selbsstbezichtigung ohne Belege und Beweise daherkommt.“ (Andreas Hauß) … aber nicht in der JW !!!

NSU-“Geständnis” zum 2

9. Dezember 2015

medienanalyse-international vom 09.12.2015

Die Kommentatoren der Qualitätsmedien bemerken immerhin, dass Zschäpes falsche Selbsstbezichtigung ohne Belege und Beweise daherkommt. So weit, zu sagen, es fehle hier an Täterwissen – vielleicht weil es eben nicht vorhanden ist, woher auch… soweit gehen sie natürlich nicht.
Interessant aber ist doch dabei: dass der Kontakt  des Rings  zu Zschäpe so sehr erschwert ist, dass man ihr eben kein Täterwissen hatte zustecken können. Kommt vielleicht noch im Zuge der Fragen.
Lustig: Elsässer macht der Zschäpe bei Kopp ein Kind. Ohne Humor ist das nicht zu verkraften. (Anmerkung vom Admin: … bitte nicht gar so garstig Herr Andreas Hauß)

Märchen aus 1001 Zelle:

10.59 Uhr: Zschäpe hat ausgesagt, wieso Böhnhardt und Mundlos die Polizistin Michèle Kiesewetter getötet haben. Sie brachten die 22-Jährige um, um ihre Pistole stehlen zu können, ließ Zschäpe von ihrem Verteidiger mitteilen. Das Motiv für den Polizistenmord von Heilbronn galt bislang als unklar.“

Die Dame hat sich für Cholera entschieden.
Die Pest wäre  nicht nur lebensbedrohlich, sondern tödlich.
Cholera hingegen bedeutet,  als unwissendes Dummerle  vielleicht noch eine Chance auf ein mildes Urteil zu bekommen für Sachen, die weder sie noch die beiden Uwes je taten.
Es bleibt wie bisher bei der kritischen Öffentlichkeit, klarzustellen, wer weshalb  die Polizistin Kiesewetter ermordete. Die „Ermittler“ tun es nicht, die STA erst recht nicht, die Medien fragen nicht nach, und Zschäpe spielt das große Spiel mit. Pinky  wird ihr so geraten haben.

Ja die Nerven können einem schon mal durchgehen, wenn man merkt, dass der Ring  einen fallen lässt, weil  auch dessen Macht Grenzen hat.
(Anmerkung vom Admin: … nöö … Der NSU darf nicht sterben! …)
mehr Ring

P.S.: für die Tat der beiden Uwes in Heilbronn  spricht weiterhin weder Logik noch Fingerabdrücke, weder Videos noch Zeugen. Dagegen allerdings sprechen alle Zeugen, die andere Täter  sahen und beschrieben hatten, Spurenlage usw.
Zschäpes Einlassungen sind (abgesehen davon, dass es sich um Schutzbehauptungen in Sachen toter Tatverdächtiger handelt) nichts anderes als Hörensagen. Mit Wahrheitsfindung haben sie zu tun wie mit  Bowling  an der Zugspitze oder mit dem Zitronensäurezyklus.
Fritsche, Duffner und Konsorten können vorerst ein wenig aufatmen.

NSU-„Geständnis“

9. Dezember 2015

Frau Zschäpe gibt der „BRD“ alles von persönliche Brandstiftung

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bis zur „moralischen“ Verantwortung für Polizistenmord von Heilbronn (Michèle Kiesewetter) mit postmortalem quasi Geständnis für Uwe & Uwe

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Zschäpes „Aussage“ ist eine klare Botschaft an die NSU-Netzwerker von CDU bis Linkspartei

9. Dezember 2015

Zschäpes „Aussage“ ist eine klare Botschaft an die NSU-Netzwerker von CDU bis Linkspartei

Der Arbeitskreis NSU hatte es gesagt, vor Tagen schon:

  • es gibt keine V-Frau-Aussage mehr, sondern einen neuen Deal.
  • Zschäpe wusste nichts von Morden etc., nahm nicht daran teil. (blieb so)
  • dieser neue Deal ist ein Staatsschutzdeal für die Anklagebehörde und deren Chefs aus der Bundesregierung.

 

Geschrieben hatten wir es auch:

Grasel und Kollegen haben mit der im August vorgelegten Aussage aufgezeigt, wo der Hase langläuft. Darum wissen Richter und Bundesanwälte. So, wie aufgezeigt, darf der Hase aber nicht laufen, denn das wäre in dem Umfang eine klare Drohung. Ergo wurde verhandelt, wie tief die Vorlesung gehen darf.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/12/08/nsu-schweige-auch-du-2/

Wir hatten dazu Insider-Infos, nämlich:

… den sehr vertrauenswürdigen Hinweis, dass Zschäpes Aussage in den letzten Tagen UMGEARBEITET wurde.

Zschäpes Aussage umfasse nun zwei wesentliche Punkte: Die Brandstiftung und ihr (Zschäpes) Verhältnis zu den Uwes.

Die Brandstiftung wird wohl nun so erklärt, dass den „Verschwörungstheorien“ (Handwerker, Gas statt Benzin oder gar eine kontrollierte Sprengung etc..) die Grundlage entzogen werden soll.

Zum Verhältnis zu den Uwes gäbe es dann seitenlange Einlassungen, halbe Lovestories, die richtig peinlich seien.

Entgegen der ursprünglichen Fassung spielt nun der VS keine Rolle mehr im neuen Papier.

So hatten wir das auch im Video drin…  Published on Dec 7, 2015

Und es wurde erneut ein wenig umgebaut, bis das herauskam, was heute verlesen wurde.

Wer die Überarbeitung zu THE NEW DEAL nicht mitbekommen hatte, der erzählte Blödsinn:

Der NSU als VS-Mörderzelle mit Andreas Temme from fatalist on Vimeo.

zur Sicherheit: http://rutube.ru/video/6f0b08cdd2936101fc745af886b39681/

.

Und der grosse, der bundesweite NSU 2.0 mit Helfern und Mittätern an jedem Tatort ist ein parteiübergreifendes Projekt gegen alles Patriotische in Deutschland:

Das grosse NSU-Netzwerk from fatalist on Vimeo.

Reservelink: http://rutube.ru/video/142688fbf929469be85895b870286487/

.

Die Bundestags-Allparteienkoalition wird sich diesen gesellschaftspolitisch enorm wichtigen NSU 2.0 keinesfalls kaputtmachen lassen:

Zu schön:

Der NSU darf nicht sterben!

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Und die Zschäpe sagte Heute aus, es gab nie einen NSU… sie war jedenfalls nicht da drin… das habe sich nur der Mundlos ausgedacht… sowas gab es gar nicht…

 

Zwischenablage39

Auch die Antifa ist happy:

Der Freundeskreis „Uwe & Uwe“ der Pink Panther Nazis, die mit dem pinken Regenschirm, denn wo Nazi drau steht, ist auch Nazi drunter:-)) hat nach der Vorlesung von Grasel eine Spontandemo in Jena durchgeführt.

:)

Zschäpes „Aussage“ ist eine klare Botschaft an die NSU-Netzwerker von CDU bis Linkspartei

Ja schon, werden Sie jetzt sagen, stimmt irgendwie…

  • es gab nie einen NSU?
  • wenn doch, dann war Zschäpe nicht drin… sagt sie. Vielleicht 2 Uwes, sonst niemand.
  • 2 Leute reichen nicht für eine terroristische Vereinigung gemäss § 129 STGB
  • zu Helfern und Mittätern werde sie nichts sagen, es gab ja keine…
  • das freut die Anklagebehörde ausserordentlich. Sonst aber Niemanden.

Aber von wem stammt diese Botschaft?

  • von Beate Zschäpe?  (sorry, okay, aber Spass muss sein)
  • von der Bundesanwaltschaft? (rettet die Schrottanklage)
  • von den Chefs der Bundesanwaltschaft (also der Bundesregierung)

 An wen richtet sie sich?

  • an den Bundestags-Untersuchungsausschuss, „Arbeit einstellen, alles geklärt“
  • an die Länder-NSU-Ausschüsse, „Macht endlich Schluss mit dem NSU-Netzwerk-Mist!“

Kleiner Tipp:

Aus: Ausgabe vom 10.12.2015, Seite 8 / Ansichten

Zschäpe stützt den Staat

Deal mit der Anklage?

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Heute knallen die Sektkorken im Kölner Bundesamt: Beate Zschäpe hat die BRD freigesprochen

.

Zugegeben, dass Zschäpe die gesamte Anklage so klar bestätigen würde, das wussten wir nicht. Hat uns überrascht, wie klar und in jedem Detail sie das tun würde. Es war ein klarer Fehler, Alles zu bestätigen. Es ist total unglaubwürdig.

Wir lehnen uns zurück und betrachten das Schauspiel, wie Politik und Medien die Aussage zerpflücken, um das NSU-Netzwerk weiterhin bundesweit gegen den gesunden und bitter nötigen Patriotismus einsetzen zu können.

Merke:

Wer Sarrazins Thesen 2010 in „Deutschland schafft sich ab“ zu mehr als 80% zustimmte, der wird mit einem neuen Schuldkult nicht unter 9 rassistischen Morden bestraft.

Nur ein 2016 „weiterhin Flüchtlingsheime anzündender NSU“ ist ein sinnvoll politisch nutzbarer NSU. Nie war der so wichtig wie HEUTE… und in naher Zukunft.

Zschäpe ist jetzt verzichtbar.

NSU-Prozess Tag 64: Staatlich gedeckte Kriminalität und Aussageverweigerung.

7. August 2014

NSU-Prozess-Blog

Am 64. Verhandlungstag im NSU-Prozess steht die Vernehmung eines Informanten des ehemaligen Verfassungsschützers Andreas Temme an. Benjamin G. stand bis 2007 als Informationsquelle aus der rechten Szene unter der Führung von Andreas Temme im Dienste des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV). Die Aussage von G., der bis vor Kurzem der Öffentlichkeit allenfalls als ominöse „Quelle 389“ bekannt war, könnte sich für den NSU-Prozess als Meilenstein erweisen. Benjamin G. könnte allen Verschwörungstheorien, die sich um seinen EX-Chef Temme ranken, den Nährboden entziehen, oder aber auch bestätigen. Den Hoffnungen, dass G. neue Erkenntnisse zur Verwicklung von Andreas Temme in den Mord an Halit Yozgat liefert, steht jedoch sein zwielichtiger Zeugenbeistand RA Volker Hoffmann entgegen. Nach offizieller Lesart hat G. sein Recht als Zeuge wahrgenommen und sich zur fachkundigen Unterstützung für seine Vernehmung einen Anwalt engagiert. Nach fast zweitägiger Vernehmung erscheint die Sachlage aber völlig anders: Der Verfassungsschutz Hessen hat RA Hoffmann für…

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NSU Sach- und Lachgeschichten

3. Juli 2014

Der Günther Beckstein von der Polizei Bayern bekam den Dönermörder benannt, sogar mit Handynummer, aber von einer Festnahme ist nichts bekannt.

Beckstein kennt den Mörder

Quelle:

NSU Sach- und Lachgeschichten von fatalist. Der „NSU“ ist eine Müllkippe für ungelöste Morde, inklusive der Morde an ihm selbst. fatalist 2.8.2012
Donnerstag, 3. Juli 2014
Der letzte Dönermord in Kassel an Yozgat und Andreas Temme Teil 3
http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.de/2014/07/der-letzte-donermord-in-kassel-yozgat_3.html

TV Tipp

10. Juni 2014

„Märchenstunde“ zum „Nationalsozialistische Untergrund“
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/_die_nagelbombe_von_koeln_%E2%80%93_wo_stehen_wir_10_jahre_danach_/846666?datum=2014-06-10

„Die Nagelbombe von Köln – Wo stehen wir 10 Jahre danach?“
phoenix Runde – Di. 10.06.14, 22.15 – 23.00, Wdh. Mi. 11.06.14, 00.00 – 00.45 Uhr

„Köstlich“ für den VLC-Player

Hohe Auflösung 480 Zeilen
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Mittlere Auflösung 240 Zeilen
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