Archive for the ‘Wasser’ Category

Wasser 13 – Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens

9. Juni 2014

Wasser – trotz einiger Jahrhunderte chemischer und physikalischer Forschung gibt diese scheinbar schlichte Substanz nach wie vor Rätsel auf. Dem Wasser auf die Spur zu kommen, führt in die Grenzbereiche des wissenschaftlich Erfassbaren.

Manche sprechen dem Wasser magische Fähigkeiten zu, die man einfach nicht beweisen könne. Lässt sich Wasser tatsächlich “beleben”? Hat es wirklich ein Ordnungsprinzip, mit dem es Informationen speichern kann? Das Wassergedächtnis – ein Hirngespinst oder eine der sensationellsten Entdeckungen aller Zeiten?

Die Suche nach der Wahrheit entpuppt sich als abenteuerliche Reise an die Grenzen unseres Wissens. Sie führt zu Forschern in Russland, Deutschland, Österreich, Japan und den USA, die belegen, dass es Wasserphänomene gibt, die nach den uns bekannten Naturgesetzen nicht funktionieren können, es aber dennoch tun.

Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (1/5)

Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (2/5) !!!
Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (3/5)
Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (4/5)
Wasser – Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (5/5)

Watch Wasser: Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens in Technologie

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Wasser 12 – 80.000 Palästinenser haben keinen Zugang zu Trinkwasser

9. Juni 2014

07. Juni 2014 von Bürgender auf Gegenfrage.com
80.000 Palästinenser haben in Jerusalem seit über zwei Monaten keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. Israelische Behörden begründen dies mit der schlechten Infrastruktur. Die Betroffenen glauben jedoch, dass sie auf diese Weise aus der Gegend verdrängt werden sollen.

http://brunerjourney.blogspot.de/2010_11_01_archive.html

Der Felsendom in Jerusalem (Quelle: The Bruner Family Journey)

Tausende Palästinenser im Osten Jerusalems (al-Quds) haben seit über zwei Monaten keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser des lokalen Versorgers. Laut einem Bericht von Press TV wird aktuell 80.000 palästinensischen Einwohnern in der Region der Zugang zu durch die israelische Behörden verweigert.

Palästinensische Bewohner und Menschenrechtsgruppen haben den Versorger Hagihon mehrfach dazu aufgerufen, den Menschen wieder fließendes Wasser bereitzustellen. Das Unternehmen gab an, dass die Infrastruktur in diesen Gebieten nur für 15.000 Menschen ausreiche. Menschenrechtsorganisationen haben mittlerweile eine Petition an den israelischen Obersten Gerichtshof übergeben, um gegen die Nachlässigkeit der israelischen Regierung zu protestieren.

Die betroffenen Bewohner der Region sind hingegen der Auffassung, dass die Wasserknappheit ein Teil israelischer Pläne ist, die Palästinenser auf diese Weise dazu zu bringen die Region zu verlassen. Bereits im März meldeten lokale Medien, dass 45’000 Palästinensern in genannter Region durch den Versorger das Wasser abgestellt wurde (wir berichteten). (1)

Viele Israelis lehnen die zionistische Politik ihrer Regierung aus Glaubensgründen entschieden ab. Immer wieder gibt es Großdemonstrationen gegen Israel und das Militär, zuletzt am 02. März 2014, als mindestens 300’000 Menschen in Jerusalem auf die Straße gingen (Fotos hier).

Wasser 11 – Israel stellt 45’000 Palästinensern das Wasser ab

9. Juni 2014

10. März 2014 von Bürgender auf Gegenfrage.com
Israel hat mindestens 45’000 Palästinensern das Wasser abgestellt. Grund dafür sind angeblich nicht ausreichend dimensionierte Wasserleitungen. Vertreter der Palästinenser glauben hingegen, dass man den Betroffenen versucht Dienstleistungen israelischer Behörden aufzuzwingen.

http://brunerjourney.blogspot.de/2010_11_01_archive.html

Der Felsendom in Jerusalem (Quelle: The Bruner Family Journey)

Rund 45’000 Palästinensern aus dem Flüchtlingslager Shuafat und den Jerusalemer Vororten Ras Shehadeh, Ras Khamis, As -Salam und Anata wurde drei Tage lang das Wasser abgestellt. Die Jerusalemer städtische Wassergesellschaft Hagihon hat während eines Zeitraums von zwei Wochen schrittweise die Wasserversorgung reduziert, bis zum vollständigen Stopp.

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz berichtet von 50’000 Palästinensern ohne Wasser. Ein Mitglied des Volkskomitees der Shuafat, Khaled Al- Khalidi, bestätigte am Mittwoch, dass 23’000 Flüchtlinge drei Tage lang keinen Zugang zu Wasser hatten, die Bewohner der Vororte sollen insgesamt sogar 20 Tage lang von der Versorgung abgeschnitten gewesen sein. Er forderte die Wassergesellschaft auf, sich an ein im Jahr 1956 unterzeichnetes Abkommen zu halten, laut dem palästinensischen Flüchtlingen die Wasserversorgung zusteht.

Laut Ha’aretz sind die Wasserleitungen nicht ausreichend für die Bedürfnisse der dort lebenden Bevölkerung dimensioniert, da der Verbrauch in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Zahlreiche Gebäude in der Gegend wurden demnach ohne Genehmigung gebaut und die Bewohner sind keine registrierten Kunden des Versorgers. Jameel Sandouqa, Vorsitzender des Entwicklungsausschusses in Ras Khamis, sagte hingegen: ”Hagihon hat die Wasserversorgung in der Region abgestellt, um uns zu zwingen die Dienste der Jerusalemer Stadtverwaltung anzunehmen.”

Die Regierung Israels beansprucht die Herrschaft über das Land für sich, die Palästinenser erkennen die Regierung jedoch nicht an und betrachten das Land als illegal besetzt. Viele Juden lehnen die zionistische Politik Israels aus Glaubensgründen entschieden ab.

Immer wieder demonstrieren zahlreiche gläubige Juden gegen Israel und das Militär, zuletzt am 02. März 2014, als mindestens 300’000 Juden in Jerusalem auf die Straße gingen.

Infos und Quellen:

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/1.578460
    http://stopbeingfamous.com/2014/03/07/israel-cuts-water-supply-50000-palestinians/_3308199.html
    https://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/10131-israel-cuts-off-water-supply-to-45000-palestinians
    http://www.whoprofits.org/company/hagihon-company
    http://brunerjourney.blogspot.de/2010_11_01_archive.html
    https://ups2009.files.wordpress.com/2014/06/027a6-p1040724.jpg

Wasser 10 – Trockengelegt – Bis zum letzten Tropfen

8. Juni 2014

Trockengelegt – Konfliktherd Totes Meer [HD Doku]

http://www.presseportal.de/print/1102383-phoenix-sendeplan-freitag-14-dezember-2007.html
PHOENIX Sendeplan Freitag, 14. Dezember 2007
00.30 Bis zum letzten Tropfen Kenia die feindliche Oase Film von Peter Kunz, ZDF/1998
01.15 Bis zum letzten Tropfen Mexiko City – Geschluckt vom eigenen Durst Film von Stephan Hallmann, ZDF/1998
02.00 Bis zum letzten Tropfen Israel – Blut für Wasser Film von Rolf Pflücke, ZDF/1998
02.45 Bis zum letzten Tropfen Thailand – Der Herr der Dämme Film von Christian Sterley, ZDF/1998

Bis zum letzten Tropfen 1v4 – Kenia – Die feindliche Oase

Bis zum letzten Tropfen 2v4 – Mexico City – Geschluckt vom eigenen Durst

http://www.phoenix.de/bis_zum_letzten_tropfen/2006/07/25/0/68332.1.htm
Bis zum letzten Tropfen (3/4)
Israel – Blut für Wasser
Im besetzten Westjordanland geben die Israelis nur eine Stunde am Tag die Wasserleitungen frei. Während in den Gärten der Kibbuzim das Wasser sprudelt, ist in den palästinensischen Siedlungen Wasser Mangelware.
Wasser ist im Nahostkonflikt zum politischen Faustpfand geworden. Im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberten die Israelis nicht nur das Westjordanland, sondern auch die unterirdischen Wasservorräte und Flüsse. Während am Toten Meer und am Rande der Wüste Hoteltürme und Swimmingpools entstehen, warten Palästinenserinnen auf Zisternenwagen, die das tägliche Frischwasser verkaufen.
Sendetermin
Di, 21.07.09, 06.00 Uhr
Israelische Wissenschaftler warnen vor den Folgen dieser verhängnisvollen Verteilungspolitik. Das Wasser müsse für alle zugänglich sein. Denn von den zwei Milliarden Kubikmetern Wasser, die Israel jährlich verbraucht, stammt nur ein gutes Drittel aus dem eigenen Territorium.
Film von Rolf Pflücke

Bis zum letzten Tropfen -Israel – Blut für Wasser

Bis zum letzten Tropfen 4v4 – Thailand – Der Herr der Dämme

http://www.presseportal.de/print/156723-phoenix-sommerprogramm-montag-14-august-2000.html
PHOENIX Sommerprogramm / Montag, 14. August 2000

5-teilige Reihe
20.15 Uhr Bis zum letzten Tropfen – Der Kampf ums Wasser
1. Kenia: Die feindliche Oase

Mitte Juni, wenn es trocken wird, müssen sich die Samburu in den Kenianischen Bergen gegen die Wasserräuber wehren. Banden vom Volk der Rendille oder Turkana kommen dann aus der Chalbi-Wüste, um die Brunnenstollen zu erobern, die sich die Samburu mühevoll in die ausgetrockneten Flussbetten gegraben haben. Die Samburu sind Verlierer im ewigen Kampf um das lebensnotwendige Nass, der in Nordkenia bis aufs Messer ausgetragen wird. Ein halbes Dutzend Nomadenvölker machen sich hier gegenseitig den Zugang zu den wenigen Brunnen streitig. Auch um das Wasser des Turkana-Sees fließt Blut. Hier sitzen die streitbaren Turkana-Nomaden, sie teilen freiwillig weder Wasser noch Weiden. Wo durch Entwicklungshilfe eine dauerhafte Wasserversorgung möglich wurde, siedeln sich die Wanderhirten an. Wenn die Nomaden sesshaft werden und ihre Herden vergrößern, reicht das dünne Gras bald wieder nicht aus. Überweidung zerstört die Nahrung. Mit der nächsten Dürre kommt dann neben dem Durst auch der Hunger für Tiere und Menschen.

Dokumentation von Peter Kunz

20.15 Uhr Bis zum letzten Tropfen – Der Kampf ums Wasser
2. Mexico City: Geschluckt vom eigenen Durst

Um den Wasserbedarf der schnellwachsenden Metropole zu stillen, wurden Anfang des 20sten Jahrhunderts die Grundwasserbecken angebohrt. Der Boden gab nach, ganze Stadtteile begannen zu sinken. Ein Ende ist nicht abzusehen, denn die Stadt wächst weiter und damit auch der Wasserverbrauch des 20 Millionen-Molochs. Fieberhaft wird nach neuen Quellen gesucht, um den größten städtischen Lebensraum der Welt vor der nahenden Katastrophe zu retten. In zehn Jahren gibt es kein Wasser mehr. Die Stadtregierung hatte zunächst die wachsende Gewaltkriminalität zum Problem Nummer eins erklärt. Inzwischen hat die Wasserversorgung erste Priorität. Die Urenkel der Azteken verbrauchen doppelt soviel Wasser wie Franzosen und Deutsche, fast 400 Liter pro Tag und Kopf. Einige Stadtteile erhalten das Wasser bereits durch Tankwagen, da das marode Leitungssystem den Dienst versagt. In der Stadt hat der Kampf ums tägliche Nass bereits begonnen; noch schlimmer auf dem Lade, wo inzwischen ein Drittel des Wassers für Mexico-City mit einer 160 km langen Pipeline hergeholt wird. Viele Bauern der umliegenden Provinzen haben aufgebend, das dürre Land zu bestellen und sind als Landflüchtige in die Armenviertel der Stadt gezogen. Dort wird der Wasserbedarf erhöht und die sozialen Spannungen wachsen.

Film von Stephan Hallmann

20.15 Uhr Bis zum letzten Tropfen – Der Kampf ums Wasser
3. Türkei: Der gestohlene Euphrat

Im Südosten der Türkei wird der Euphrat, einer der berühmtesten Flüsse der Welt, durch einen gewaltigen Damm gestaut. Der Damm ist nur ein Teil des Milliardenprojektes „GAP“ in Südanatolien, das das Time Magazine in die Kategorie eines modernen Weltwunders erhoben hat. Insgesamt sollen 20 Staudämme die Dürregegend zwischen Euphrat und Tigris, das legendäre Mesopotamien, in eine blühende Oase verwandeln. Dach was die Türkei als Jahrhundertwerk darstellt, ist für die Nachbarländer Syrien und Irak ein möglicher Kriegsgrund. Mit den Dämmen kann Ankara seinen Nachbarn das Wasser absperren, so dass der Euphrat in Syrien nur noch als Rinnsal ankommt. Dann würden nicht nur die Lichter in Damaskus ausgehen, die vom Strom syrischer Wasserkraftwerke erleuchtet werden. Auch Hunderte von Quadratkilometern neu gewonnener Ackerfläche in den syrischen Flussniederungen drohen auszutrocknen. Der Wasserstand des Euphrat bestimmt die türkisch-syrischen Beziehungen. Einen Vertrag über eine gerechte Aufteilung des Euphrat-Wasser hat Ankara bislang verweigert. Syrien hat bereits damit gedroht, den Staudamm zu sprengen, sollte die Türkei den Wasserfluss weiter drosseln.

Dokumentation von Hubert Seipel

20.15 Uhr Bis zum letzten Tropfen – Der Kampf ums Wasser
4. Israel: Blut für Wasser

Brütende Hitze über dem Westjordanland, die Sonne versengt alles Grün. Nur eine Stunde lang, morgens zwischen sechs und sieben, geben die Israelis im besetzten Gebiet die Leitungen frei. Nebenan in den Gärten der jüdischen Siedlungen sprudelt das Nass ununterbrochen. Die israelischen Siedler verbrauchen pro Kopf 330 Liter am Tag, den Palästinensern bleibt nicht einmal ein Zehntel, wollen sie mehr, müssen sie es teuer kaufen. Auf den dauerberieselten Feldern der Kibuzzim werden mit Wasserverschwendung Grapefruits gezüchtet, die weit billiger importiert werden könnten. Im ausgemergelten Westjordanland stehen sich israelische Siedler und palästinensische Bauern unversöhnlich gegenüber. Wasser ist im Nahostkonflikt ein politisches Faustpfand. Im Sechstagekrieg eroberten 1967 die Israelis das West-jordanland mit den unterirdischen Wasservorräten und Flüssen. In der von Trockenheit und Wüstenbildung bedrohten Region leben 13 Millionen Menschen, das Frischwasser reicht aber nur für fünf Millionen. Während sich Israel im Friedensvertrag mit Jordanien 1994 zu einem Kompromiss durchrang, streitet es mit den Palästinensern um jeden Tropfen. Israelische Wissenschaftler warnen vor den Folgen der ungerechten Verteilungspolitik. Wasser müsse für alle zugänglich und der Verbrauch soll sparsam sein. Von den zwei Milliarden Kubikmetern, die Israel jährlich verbraucht, stammt nur ein Drittel aus dem eigenen Territorium.

Dokumentation von Rolf Pflücke

20.15 Uhr Bis zum letzten Tropfen – Der Kampf ums Wasser
5. Thailand : Der Herr der Dämme

Für Thailands Tourismusindustrie sollte es das großer Geschäft werden. Innerhalb weniger Jahre sind über 200 Golfplätze angelegt worden. 6.500 Kubikmeter Wasser verbraucht der Rasen eines Golfplatzes täglich. Damit kommen 15.000 Stadt- oder 60.000 Landbewohner in Thailand aus. Die Golfplatzanrainer sind besonders betroffen, aber der gesamten Landwirtschaft droht das Wasser auszugehen. Bei der Verteilung des knappen Wassers gibt die Regierung der Industrie und den Tourismusregionen den Vorzug, obwohl zwei Drittel der Thais von der Landwirtschaft leben. Bei der Energie setzt Thailand auf Wasserkraft. Stauseen finden des Königs Gefallen, der Wasserbauingenieur ist. Gestaut wird selbst, wenn die Stromausbeute gering ist. Den Bauern und Fischern geht damit die Lebensgrundlage verloren.

Film von Christian Sterley

Wasser 09 – Wasser-Privatisierung

8. Juni 2014

Mach doch einfach mal die Augen auf: Wasser-Privatisierung

ARD Monitor 14.03.2013: Wasserprivatisierung Marsch!

Krieg um Wasser – Wasserprivatisierung – Monitor (14.03.2013) – Alpenparlament –

Geheimoperation Wasserprivatisierung

Europa privatisiert das Wasser – Monitor Sendung vom 13.12.2012

Experiment Bolivien: Weltbank wollte den Regen privatisieren – 16.12.12

Monitor Nr. 645 vom 14.03.2013
Wasserprivatisierung Marsch!
Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben
http://web.archive.org/web/20130824111702/http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2013/0314/wasser.php5
http://web.archive.org/web/20140608210314/http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2013/0314/pdf/wasser.pdf
DasErste_de - Monitor - Wasserprivatisierung Marsch! Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben
Manuskript vom 14.03.2013 wasser pdf
Monitor Nr. 642 vom 13.12.2012
Geheimoperation Wasser:
Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will
http://web.archive.org/web/20130709083638/http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5
http://web.archive.org/web/20140608212951/http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2012/1213/pdf/wasser.pdf
DasErste_de - Monitor - Geheimoperation Wasser_ Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will
Manuskript vom 13.12.2012 wasser pdf

Wasser 08 – Libyens Wüstenwasser – Der künstliche Fluss durch die Sahara – Great Man Made River

8. Juni 2014

Doku Libyens Wüstenwasser – Der künstliche Fluss durch die Sahara – Great Man Made River Libya

Great-Man-Made-River Projekt

Über Libyens „Weltwunder“, das GMMRP: Great Man Made River-Projekt. Pipelines zur Wasserversorgung der libyschen Städte und landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Anfang der 1960er Jahre wurde in Libyen erstmals Erdöl gefunden, die Ausbeutung der Vorkommen begann. Damit verbunden war die intensive Suche neuer Lagerstätten. Die Erkundung wurde bis tief in die Sahara ausgedehnt. Sozusagen als Nebenresultat dieser Explorationstätigkeit stießen die Bohrtrupps damals auf reiche Süßwasservorkommen, deren Umfang für aride Zonen, wie sie der größte Teil Libyens darstellt, die Ausbeutung geradezu unabdingbar erscheinen lassen.

Mit diesen Wasserreserven nahmen Pläne Gestalt an, dass Libyen eines Tages die Versorgung seiner Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten aus eigenem Aufkommen sichern kann und darüber hinaus diese Erzeugnisse exportiert.
Ursprüngliche Vorstellungen zur Errichtung riesiger Farmen in der Wüste nahe der Brunnen ließen sich nicht verwirklichen. Die Alternative war die Fortleitung des Wassers aus den Brunnenfeldern in die Küstenregionen, um die dort vorhandene Landwirtschaft zu vervielfachen.

Die zu transportierenden Wassermengen bewegen sich nach Abschluss der Arbeiten in Größenordnungen von über 2 Mio. Kubikmeter pro Tag, damit erscheint die Bezeichnung des Leitungssystems als größten von Menschenhand geschaffenen Fluss als gerechtfertigt. Dieses Projekt wird von dem libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi auch als 8. Wunderwerk der Welt bezeichnet und gilt bis heute als die größte Baustelle der Welt.

Das große Projekt „Fluss durch Menschenhand“ startete im Januar 1984 nach anderen Berichten zufolge ab September 1984. Es transportiert die Wassermassen von Kufra und den Sareer Reservoirs unterirdisch zu den Küstengebieten Bengasi, Sirte und Tripolis. Das Wasser stammt aus riesigen unterirdischen Seen, die sich als Folge der abtauenden Gletscher nach der letzten Eiszeit gebildet haben. Das kostbare Süßwasser kommt aus 2.000 m Tiefe und ist 20.000 bis 30.000 Jahre alt. Die Versorgung der Bevölkerungszentren geschieht über ein riesiges Netzwerk von Pipelines, das nach Beendigung der Arbeiten ca. 3.380 km umfassen wird. Zwei spezielle Rohrfabriken wurden in Brega und der Sarir Region gebaut, um sicherzustellen, dass immer genügend Leitungsmaterial für das Projekt vorhanden ist. Diese Rohrstücke wiegen zwischen 73 und 78 Tonnen und haben einen Durchmesser von 4 m und sind jeweils 7,25 m lang. Dieses Jahrhundertprojekt beinhaltet drei Phasen: In der ersten Phase werden Pipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden verlegt. In der zweiten Phase werden 2 Millionen Kubikmeter Wasser täglich von den Brunnen der Fezzan – Region zuzüglich weiterer 500.000 Kubikmeter aus den Hasawna-Bergen transportiert. In der dritten Phase werden noch einmal 1,68 Millionen Kubikmeter zu den ersten zwei Phasen dazukommen.

Für das große Projekt mussten 960 Brunnen mit einer Tiefe von 450 bis 650 Meter gebohrt werden. Dieses Netz von Brunnen bedeckt eine Fläche von 8000 qkm. Jedes Rohrsegment ist mit 18 km carbonisiertem Metalldraht umsponnen. Das bedeutet allein für die erste Phase wurde eine Menge Draht verbraucht, mit der man den Globus 230-mal einwickeln könnte. Die Wasserreserven im Kufrabecken entsprechen der Wassermenge, die in 220 Jahren den Nil herunter fließen. Nach Fertigstellung des Projekts werden jeden Tag Wassermassen transportiert, die der Hälfte des weltweit geförderten Erdöls entsprechen. Mit den Sand und den Steinen, die für die Produktion der Rohrleitungen benötigt werden, hätte man 16-mal die ägyptische Pyramide von Gizeh bauen können. Der verbrauchte Zement hätte für eine Autobahn von Tripolis bis Bombay gereicht. Experten sagen voraus, dass die libysche Bevölkerung bei einen täglichem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern pro Tag für über 50 Jahre versorgt sein wird.

Hier Weiter lesen: http://libyen.com/Wirtschaft/Great-Man-Made-River-Projekt

Adresse:

Great Man Made River (GMMR)
Tripoli, Libya
P.O. BOX. 81188
TEL. +218/213336704
FAX. +218/214445012

http://www.nodig-bau.de/praxisberichte/PR_forum_01_2007-Sahara-Projekt.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Great-Man-Made-River-Projekt

der wahre Kriegsgrund: Libyen und das Great-Man-Made-River-Projekt (Rettung der dritten Welt

Hier weiter lesen:
http://indiz1ert.wordpress.com/2011/03/21/der-wahre-kriegsgrund-libyen-und-das-great-man-made-river-projekt-rettung-der-dritten-welt/
http://web.archive.org/web/20110324124713/http://indiz1ert.wordpress.com/2011/03/21/der-wahre-kriegsgrund-libyen-und-das-great-man-made-river-projekt-rettung-der-dritten-welt/

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der wahre Kriegsgrund: Libyen und das Great-Man-Made-River-Projekt (Rettung der dritten Welt)

Die Autonomie des nordafrikanischen Kontinents geht wohl vielen Bilderbergern zu weit und so sollen Wasserzufuhrstraßen, die schon als 8tes Weltwunder bezeichnet wurden, aus dem Verkehr gezogen oder übernommen werden.

Tja, wer ohne die Weltbank der Rothschilds humanitäres auf die Beine stellt, muss immer mit dem eigenen Tod rechnen.

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Die Dämonisierung Gaddafi in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: “Ein bißchen Wahrheit vermischt mit einer Menge Lügen” lässt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der “Libyschen Revolution” steckt. Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung durch Gaddafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, dass die “Libysche Revolution” in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Die “eingefrorenen” Milliarden im Ausland, die angeblich im Privatbesitz Gaddafis waren, dürften eher Gelder sein, die dem libyschen Staat gehören. Und an die wollen die Globalisten heran. Wo werden wohl Mubaraks abgebliche 70 Milliarden Auslandsguthaben landen? Und in Zukunft die saudischen , bahrainischen und kuwaitischen Auslandsvermögen? Gewiss nicht bei der Bevölkerung dieser Staaten. Noch lukrativer sind natürlich die Erdölbestände dieser Länder, die bald unter direkter Kontrolle der Londoner City stehen werden.

Gaddafi ist ( oder war) die vielleicht wichtigste Figur in Nordafrika, denn es hat sein Land an die Spitze des afrikanischen Kontinent gebracht und die Erdöleinnahmen Libyens nicht in Paläste, Yachten und Fuhrparks gesteckt, sondern in sein Land investiert. Darauf wurde in diesem Artikel schon eingegangen. Aber das ist noch nicht alles:

Der “wahnsinnige” Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekte durch zu ziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdikatur der Konzerne durchzusetzen. Am 01. September 2010 konnte der erste Großabschnitt des Projektes nach dreißigjähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. Das sind 5 Monate vor Beginn der Unruhen, also bevor das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen konnte.
manmade
m Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin), in denen35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen: Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, das das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes, extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen (58.000.000.000.000.-) Euro!

Mit diesem Projekt hätte Libyen eine wahrlich “grüne Revolution” in Gang gesetzt und die Versorgung Afrikas mit Lebensmitteln übernehmen können. Vor allem hätte es Libyen und Nordafrika aus den Klauen des IWF befreit und unabhängig gemacht. Selbstversorgung? Ein Reizwort für das Bankster- und Konzernkartell, das auch schon den Jonglei-Kanal vom weißen Nil in den Süden Sudans blockierte, in dem die CIA die Sezessionskriege im Südsudan anheizte. Die Globalisten setzten lieber auf teure Entsalzungsanlagen, selbstverständlich über die Weltbank finanziert und von ihren Konzernen erbaut.

ake Gabron, one of the Germa Lakes, Fezzan, Libya. Photo: Martin Spencer Greening the desert projects Like at Jardinah and Sulug near the coast south of Benghazi, there are a few highly irrigated and extremely larger farms in the desert which are irrigated using water from the “Great Man Made River project”. This project taps into huge underground aquifers under the desert. The two largest farms are near Kufra in the central eastern desert and at Makunsah which is 50 kilometres south of the middle of the Germa lake complex. These farms have a micro-climate greatly different from the surrounding desert.

ake Gabron, one of the Germa Lakes, Fezzan, Libya. Photo: Martin Spencer Greening the desert projects Like at Jardinah and Sulug near the coast south of Benghazi, there are a few highly irrigated and extremely larger farms in the desert which are irrigated using water from the “Great Man Made River project”. This project taps into huge underground aquifers under the desert. The two largest farms are near Kufra in the central eastern desert and at Makunsah which is 50 kilometres south of the middle of the Germa lake complex. These farms have a micro-climate greatly different from the surrounding desert.

Am 20.03.2009 konnte man in denMaghreb-Nachrichten lesen:

Libysche Offiziere präsentierten zum ersten Mal auf dem 5. Weltwasserforum in Istambul ein Projekt zur Wasserförderung, das auf 33 Milliarden Dollars geschätzt wurde. Das Projekt wurde als die 8. Weltwunder bezeichnet und sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit trinkbarem Wasser versorgt werden können. Die Projektarbeiten wurden seit1980 auf Aufrag des libyschen Führers,Muammar Gaddafi, eingeführt. 2/3 des Projekts wurde bereits fertig gestellt. Es handelt sich um eine 4 000 Km lang Wasserleitung, die im Grunde liegendes gepumptes Wüstenwasser durch die libysche Sahara in den Norden fliessen lässt. „Die Studien zeigten, dass das Projekt kostensparender als die anderen Altrnativen war.“ meldete der für das Grundwassermanagement zuständige Fawzi al Sharief Saeid.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4.860 Jahren, wenn die davon profitierenden Staaten Libyen, Sudan, Tschad und Ägypten ihn wie es vorgesehen verwenden.

Haben Sie davon schon gehört, oder lesen Sie etwa die Maghreb-Nachrichten nicht? Warum erfährt man davon im Westen so wenig? Bei der Einweihungsfeier sagte Gaddafi , dass dieses Projekt “die größte Antwort auf Amerika ist, das uns anklagt, den Terrorismus zu befördern.” Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts.

Quelle:

http://www.water-technology.net/projects/gmr/

http://de.wikipedia.org/wiki/Jonglei-Kanal

http://poorrichards-blog.blogspot.com/2011/03/virtually-unknown-in-west-libyas-water.html#comments

http://american_almanac.tripod.com/libya.htm

http://www.africanbirdclub.org/countries/Libya/geography.html (offline)
http://web.archive.org/web/20110324214243/http://www.africanbirdclub.org/countries/Libya/geography.html

http://www.goumbook.com/tag/libya/

indiz1ert_wordpress_com_2011_03_21_der-wahre-kriegsgrund-libyen-und-das-great-man-made-riv

Wasser 07 – Chemie im Wasser – die unsichtbare Gefahr

8. Juni 2014

Chemie im Wasser – die unsichtbare Gefahr,Doku von Arte

10.02.2013
10:50 Uhr Chemie im Wasser Die unsichtbare Gefahr | arte

Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.

Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien und Antibiotika-Resistenzen aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffen über das Trinkwasser zu sich nehmen – und sei es in niedrigen Konzentrationen.

Der Ökotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: „Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt.“ Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte Flüssigkeit dazu führt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.

Vertreter der europäischen Pharmaindustrie und Janez Potocnik, EU-Kommissar für das Umweltressort, sehen kein Problem. Das europäische Wasser sei unbedenklich, sagen sie. Und wie sieht die Situation weltweit aus? Joakim Larsson von der Universität Göteborg hat Wasserproben aus dem indischen Hyderabad untersucht. Die Pharmaindustrie verlagert einen Teil ihrer Produktion in Schwellenländer wie Indien. Dort gelangen Abwässer teilweise ungeklärt in die Kanalisation. Der Befund: „Antibiotika-Konzentrationen, die bis zu einer Million mal höher sind, als sie normalerweise in geklärtem Wasser gefunden werden. Die Konzentration war teilweise höher als im Blut von Patienten, die mit dem entsprechenden Antibiotikum behandelt werden.“ Sauberes Wasser ist also auch in diesem Fall eine Illusion.

Wasser 06 – Water Makes Money

8. Juni 2014

Geldquelle Wasser | Welt | de – ARTE

Startseite – watermakesmoney.org

Water Makes Money – deutsch

Die französischen Konzerne Veolia und Suez zählen zu den Großen im wachsenden Weltmarkt der privaten Wasserversorgung. Sie sind auf allen fünf Kontinenten präsent und kaum eine Woche vergeht ohne Neuerwerbungen. Doch ausgerechnet im Heimatland Frankreich haben sie schnell wieder an Boden verloren. Anfang 2010 mussten beide Konzerne an ihrem Hauptsitz Paris die Wasserversorgung an die Stadt zurückgeben.

Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt. Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen. Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe zurückgezahlt werden muss.
Beispiele in Frankreich und Braunschweig machen ein System sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen Expansionskurs zu finanzieren – ein System, das inzwischen viele Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen Wasserversorgung anzustreben.
Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist. Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die Ausweisung von Wasserschutzgebieten, auf denen nur Biolandwirtschaft erlaubt ist. Nur die Multis verdienen daran nichts. Zusätzlich würde ein sinkender Wasserverbrauch die Rendite der Konzerne schmälern. Aber in Frankreich wächst zusehends das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre globalen Expansionspläne zu sein, und es baut sich eine Rekommunalisierungswelle auf. Und auch in anderen europäischen Ländern sowie in Lateinamerika, Afrika und den USA kommt es immer häufiger zur Rückkehr der Wasserversorgung in die Hände der Bürgerinnen und Bürger

Water Makes Money Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen

Der Film „Water Makes Money“ hat Geschichte geschrieben. Eineinhalb Jahre nach der überwältigenden Premiere in 150 Städten Europas äußerte sich der Pressechef von Veolia Wasser Deutschland, Matthias Kolbeck wie folgt:
Leider richte sich Veolias Klage gegen den Film nicht auch gegen die deutschen Macher. Nachdem ein französisches Rechtshilfeersuchen von den deutschen Behörden abgelehnt wurde, habe der französische Mutterkonzern die deutsche Veolia-Tochter aufgefordert, Leslie Franke und Herdolor Lorenz nach deutschem Recht zu verklagen. Veolia Deutschland habe dies Ansinnen aber nach reiflicher Überlegung abgelehnt mit der Begründung: Water Makes Money und die französische Klage gegen den Film habe dem Konzern bereits derart geschadet, sodass eine deutsche Klage diesen Schaden nur noch erhöhen könne.

Ist das nicht ein wunderbares Kompliment?! Nicht freiwillig hat der mächtige Konzern auf eine Klage in Deutschland verzichtet. Es scheint, die Angst vor der großen Öffentlichkeit hat Veolia eines besseren belehrt!

Bis heute haben fast 1,5 Millionen Menschen den Film gesehen. Diese Macht der Öffentlichkeit ist auch ein großes Kompliment an die vielen hundert engagierten Menschen, aktiven Gruppen und Bürgerinitiativen, die gegen die privaten Interessen der Wasserkonzerne kämpfen und Water Makes Money zu ihrem Werkzeug gemacht haben. Ein kleiner Sieg der Zivilgesellschaft.

Diesen versucht Veolia nun aber umzukehren. Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der Prozess des Veolia-Konzerns gegen den Film „Water Makes Money“

Wasser 05 – Wem gehört das Wasser

8. Juni 2014

Wem gehört das Wasser?
Freitag, 14. Februar 2014, 20.15 Uhr 3Sat

Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen der Erde. Obwohl der „blaue Planet“ zu einem Großteil von Wasser bedeckt ist, sind nur 0,3% der gesamten Wassermenge trinkbar. Und der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasserreserven hat längst begonnen. Mehrere Weltkonzerne liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen.

Filmbericht WDR Die Story Wasserknappheit Weltweit WDR Story

Nestle – Das dreckige Geschäft mit dem Wasser der 3. Welt [Dokumentation] WDR Story (20.03.2013 ?)

Wem gehört das Wasser? WDR Story

Nestle – Bottled Life (Dokumentation) WDR Story
Nestle Das dreckige Geschäft mit dem Wasser der 3.Welt
Das beste Marketing der Welt: Nestlé macht aus Leitungswasser ein Lifestyleprodukt. Der Dokumentarfilm „Bottled Life“ zeigt, wie der Konzern agiert, wenn man ihn lässt.
Filmemacher Gehringer ist für „Bottled Life“ um die Welt gereist, als Reporter ist er immer wieder selbst im Bild zu sehen. Er besucht ein Flüchtlingscamp in Äthiopien, in dem Nestlé sich angeblich in der Wasserversorgung engagiert. Zumindest wird das auf der Homepage des Unternehmens so kommuniziert. Vor Ort stellt Gehringer fest, dass das Engagement schon seit einigen Jahren beendet ist. In einem Dorf in Pakistan trifft er auf Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Währenddessen fördert Nestlé dort Wasser aus einem Tiefbrunnen und verkauft es als „Nestlé Pure Life“ zu einem Preis, den sich ein großer Teil der Dorfbewohner nicht leisten kann. Seit Jahren sinkt der Grundwasserspiegel des Dorfes, der Zugang zu sauberem Wasser wird immer schwieriger. Wegen der Pumpaktivitäten von Nestlé? „Unseren Kindern zeigen wir das dreckige Wasser nicht“, sagt eine Dorfbewohnerin im Film, „sie würden es dann nicht trinken“. Gehringer möchte die örtliche Nestlé-Fabrik besuchen – und zuckt resignierend mit den Schultern, als man ihm das Werkstor vor der Nase zuschlägt.

Nestlé Pure Life ist eine riesige Erfolgsgeschichte. Die Marke existiert seit elf Jahren: In Plastikflaschen abgefülltes Grundwasser, das künstlich mit Mineralien angereichert wird. Besonderen Absatz findet es in Ländern, wo die Wasserversorgung schlecht ist: als Produkt für mittlere und obere Einkommensschichten. Der Film suggeriert: Hier wird das Grundwasser abgepumpt und so das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser verletzt, um Profit zu machen. Der Preis von einer Flasche Pure Life übersteigt das Tageseinkommen vieler Menschen in Pakistan.

Da Nestlé sich Interviews verweigerte, zeigt der Film nur verpixelte PR-Videos des Unternehmens. Der Zugang zum Wasser sei entscheidend für die Zukunft des Konzerns – und für die Zukunft der Menschheit, erklärt Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe in solchen Videos. Sich selbst inszeniert er als globalen Kämpfer für die Wasserversorgung…

(45 Min vom 18.03.13 Wem gehört das Wasser?)
Wasserprivatisierung 100 % – Wie Nestle und Co. an Armut profitiert

Wem gehört das Wasser?
Ein Film von Christian Jentzsch
Montag, 18. März 2013, 22.00 – 22.45 Uhr
http://web.archive.org/web/20130703041128/http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2013/0318/wasser.jsp
Wem gehört das Wasser_ - Sendung vom 18_ März 2013 - die story - WDR Fernsehen

Home – BOTTLED LIFE – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser
http://www.bottledlifefilm.com/
Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.

Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.

Wasser 04 – Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

8. Juni 2014

(am 01.07.2004 23.45 – 00.30 (45 min.), im Programm der ARD ?)
Die Geldquelle
Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

Sorina lebt mit ihren sechs Kindern in einem Slum in Manila. Die Cholera haben sie nur knapp überlebt. Das verschmutzte Leitungswasser hatte sie infiziert. Und Mineralwasser in Flaschen kann sich Sorina nicht leisten.

Manila, die Metropole der Philippinen, hat die staatliche Wasserversorgung privatisiert. Internationale Konzerne übernahmen das Wassergeschäft. Sie versprachen sauberes, billiges Wasser und neue Anschlüsse. Stattdessen explodierten die Preise und die Qualität sank.

Dieses Wasserchaos droht in Deutschland nicht. Aber auch hier verkaufen immer mehr Kommunen ihr Wasser an große private Wasserversorger. Zum Beispiel Berlin, das sich für 1,7 Milliarden Euro die Hälfte seiner Wasserversorgung von den global players RWE und Veolia abkaufen ließ. Doch in vielen Städten wächst der Widerstand gegen den Ausverkauf des Gutes Wasser. Wasser ist zum Top-Thema der Globalisierungsdiskussion geworden. Trinkwasser muss in öffentlicher Kontrolle bleiben, fordern die Privatisierungsgegner. Wasser ist Lebensgrundlage und taugt nicht fürs Börsenmonopoly.

Dennoch haben es Multis wie Nestlé oder Danone längst geschafft, Europäer und Amerikaner an die Flasche zu bringen. Mineralwasser ist ein Boomprodukt. Statt billigeres Wasser aus dem Hahn, trinken wir Deutschen allein mehr als 120 Liter Evian, Vittel oder etwa Gerolsteiner pro Jahr und bezahlen gerne das Hundertfache dafür. Flaschenwasser verspricht Jugend, Fitness und ist ein Produkt mit lukrativer Gewinnspanne, vor allem in den Schwellenländern, wo die Wasserversorgung den Menschen kein trinkbares Wasser zu liefern vermag.

Die Dokumentation beleuchtet das Wasser-Geschäft, fragt nach den Akteuren, den Interessen und den Folgen für die Kunden.Wenn es nach der Welthandelsorganisation ginge, dann würde der Wassermarkt komplett liberalisiert und Wasser wäre eine Ware, vermarktet wie Computer oder Schokoriegel.

Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem… von bluegreenwater

Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem Wasser